Montag, 12. September 2011

Ich bin blind für alles um mich herum. Für mich gibt es einzig und allein die rote Flüssigkeit, die sich eilig um meinen Arm schlängelt und dann auf das durchtränkte Taschentuch unter mir tropft. Auf meinem linken Oberarm klaffen drei große Schnitte umgeben von lauter kleinen Kratzern, die dafür aber stärker bluten als sie eigentlich dürften.
Ich zerre hektisch am Bund meiner Jogginghose, ziehe sie mir runter bis auf die Knie. Der weiche Stoff gibt den Blick auf zwei von abertausenden roten Strichen bedeckte Oberschenkel frei.
Wie im Rausch ramme ich das kleine Metallstück in meiner Hand in das Fleisch. Rote Perlen kullern mein Bein hinunter.
Langsam richte ich mich auf. Ich habe mich nicht mehr unter Kontrolle. Ein Rinnsaal aus Blut fließt mein Bein hinunter, auf der Suche nach dem schnellstmöglichem Weg nach unten. Ich vergöttere diesen Anblick.
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Es tut mir Leid.

1 Kommentar:

  1. Mich schockt man eigentlich mit nichts mehr ...aber das hier,sorgt für Tränen

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